Magazin für zeitgemäßes Wohnen
 Foto: Carmen Mundorff

Handlungsempfehlungen zum Wohnen im Alter

Die Zahl der hochbetagten Menschen in Baden-Württemberg wird sich in den kommenden 30 Jahren mehr als verdoppeln. Gleichzeitig ändern sich die Lebenswirklichkeiten der Menschen. Bereits heute bestehen drei Viertel der Haushalte aus nur einer oder zwei Personen. Demgegenüber sind 80 Prozent der Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser. Welche Herausforderungen ergeben sich aus dem demografischen Wandel für den Wohnungsbau und wie lassen sie sich lösen?

Damit befasst sich der „Runde Tisch Wohnen im Alter“ unter Federführung des Demografiebeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Thaddäus Kunzmann. Die Architektenkammer sitzt mit am Runden Tisch und bringt ihre Expertise ein. Nun liegen erste Handlungsempfehlungen vor.

Das Thema Barrierearmut im Spannungsfeld zum bezahlbaren Wohnraum ist sehr vielschichtig. Sinnvoll wäre daher die Schaffung einer übergeordneten Anlaufstelle, an die sich alle interessierten Akteure wenden können. Dort können Informationen, Ideen und Know-how gesammelt und bereitgestellt und alle Beteiligten vernetzt werden. Die Architektenkammer empfiehlt das Thema beim neuen Kompetenzzentrum Wohnen zu verorten, um Synergieeffekte zu nutzen und keine Doppelstrukturen aufzubauen.

Entscheidend ist auch eine integrierte Quartiersentwicklung, die öffentliche Begegnungsräume schafft und soziale Assistenzsysteme mit Blick insbesondere auf die älteren und pflegebedürftigen Menschen gewährleistet.

Die Handlungsempfehlungen des Runden Tischs Wohnen im Alter können Sie hier abrufen.

Stand: April 2020


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